Strukturmodell Freud

Die Psyche sozialer Netzwerke: Es, Ich und Überich im Web 2.0?

Lassen sich soziale Netzwerke mit dem Strukturmodell Sigmund Freuds besser verstehen?

Freuds Strukturmodell
Soziale Netzwerke sind ein zentraler Bestandteil des sogenannten "Web 2.0". Im Vordergrund steht nicht die Informationssuche, sondern die Interaktion. Menschen treten über das Interface ihrer Computer in Kontakt miteinander.
Das bringt besondere Interaktionsformen hervor. Sie sind geprägt von der Phantasie als seelischer Ausgestaltung virtueller Realität, und einer Form des Denkens als psychischer Funktion, die zur Zeit Sigmund Freuds noch vollkommen unbekannt war.

Einen zentralen Aspekt des Strukturmodells stellt der Versuch dar, Funktionen des psychischen Apparats in seiner Beziehung zur Realität, ihrer Wahrnehmung und seelischen Verarbeitung hypothetisch darzustellen.

Wer bin ich, wenn ich online bin?

Doch wie lassen sich die Besonderheiten virtueller Interaktion verstehen? Eignen sich psychoanalytische Konzepte dafür? Gibt es gar Nützliches aus der Zeit Sigmund Freuds?
Hier ein interessanter Versuch, das Freud'sche Strukturmodell auf unterschiedliche soziale Netzwerke anzuwenden: von Dr. Aaron Balick, Autor des Buches "The Psychodynamics of Social Networking".

The Psyche of Social Networking: Id, Ego, and Superego.

Ein Vortrag zum Thema für Studierende und Psychoanalyse-Interessierte

Am 02.09.2014 referiert Dr. Sönke Behnsen, Psychoanalytiker in Wuppertal, zu diesem Thema in der Vortragsreihe für Studierende der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf e.V.

Hier geht es zu den Veranstaltungsdetails.

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