Psychoanalyse heute

Aus dem Souterrain der Psyche – ein Beitrag von Peter-André Alt zur Zukunft der Psychoanalyse

Psychoanalyse heute

Aus dem Souterrain der Psyche - ein Beitrag von Peter André Arlt

In seinem Beitrag im Berliner Tagesspiegel vom 08.10.2013 beschreibt Peter-André Alt, Professor für Neuere deutsche Literatur und Präsident der Freien Universität Berlin, was aus seiner Sicht heute noch von der Psychoanalyse erwartet werden darf.

Pointiert schildert er die Entwicklung der "Wissenschaft vom Unbewussten" seit ihren Anfängen, und spitzt die Diskussion um ihren Stellenwert in der Aussage zu, dass die Psychoanalyse sowohl ihre schlimmsten Widersacher als auch ihre dogmatischen Verteidiger überlebt habe.

Der Umstand, dass die Psychoanalyse heute - mehr als ein Jahrhundert nach ihrer Gründung - aus der wissenschaftlichen Lehre der deutschen Universitäten verschwunden ist, bringt Arlt in Zusammenhang mit ihrem Niedergang zur Zeit des Nazi-Regimes und der Vertreibung vieler jüdischer Psychoanalytiker durch die Nationalsozialisten in den angloamerikanischen Westen. Dort sei die Psychoanalyse auch heute noch mehr zuhause als in der akademischen Wirklichkeit der Länder, in denen sie ihren Ursprung habe.

Nicht zuletzt verweist dieser aktuelle Beitrag im Tagesspiegel auch auf die im Oktober startende Ringvorlesung "Who's afraid of Sigmund Freud - Perspektiven der Psychoanalyse heute" an der Freien Universität Berlin, die in der Reihe "Der offene Hörsaal" Vertreter verschiedenster fachlicher Herkunft mit je eigenen Sichtweisen der Psychoanalyse zu Wort kommen lässt.

Alle Veranstaltungen dieser Vorlesungsreihe finden Sie bei uns im Veranstaltungsteil.

Dieser aktuelle Beitrag wurde zuerst geteilt von Parfen Laszig über seine Newsletter der "psychoanalytischen Ressourcen".

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